4. Juli 2026, wir gratulieren zum happy TEC Day! Herren im Heimspiel gegen BW Wiesbaden: 5:4, Damen in Buchschlag 5:4, es hätte schlechter laufen können.
Die erste gute Nachricht schon Freitag Abend: Sie ist da! Am Freitag eingeflogen mit guten Erinnerungen an Danzig, auch wenn es nicht ganz zum Titel gereicht hat. Gina Feistel verstärkt in diesem Wochenende unser Damen Team. In Buchschlag, 200 m Luftlinie entfernt von dem Zuhause unseres Trainers Jan Gehb, der Mann mit dem Glücksbaum.
Das war es dann erstmal mit den guten Nachrichten: In der ersten Runde hat es Rebeca Pereira mit der Italienerin Valentina Losciale – klingt wie Claudia Cardinale – zu tun. Auf dem Platz weniger Glamour, mehr starkes Grundlinienspiel. Am Schluss ist die Italienerin einen Tick besser und gewinnt 6:4 6:3. Tamara Kuti an Position vier kämpft mehr mit der laufenden Nase als der Gegnerin Wabnitz. Sie verliert in zwei Sätzen. An Position sechs spielt sich Charlotte frei und führt 6:3 5:4 0: 40 beim Aufschlag der Gegnerin. Nach 3 vergebenen Matchbällen wächst das Selbstvertrauen der Gegnerin, umgekehrt drehen sich die Rädchen bei Charlotte, 5:7. Im Match Tiebreak 6:10. Als Vater brauchst du in solchen Momenten Trost. Der kommt per Whatsapp. Die Mannschaftskameraden aus der Herren 60 haben auf der TEC Terrasse ein Flasche eiskalten Chablis bestellt, gute Basis, um unsere Jungs anzufeuern. Leben geht weiter.
Gina auf Position eins geht das gegen die auf der Tour berüchtigte Argentinierin Florentia Urrutia. Was Stöhnen angeht, bist Du als Herren 60 Spieler mit Oli Böhm in deiner Mannschaft einiges gewöhnt. Aber bei Frau Urrutia, da kann Oli noch viel lernen. Nach jedem Schlag ein ohrenbetäubender Schrei, obwohl meist nur Mondbälle mit viel Spin herauskommen. Nach einem Punktgewinn immer ein VAMOS, schon ein Erlebnis. Gina schreibt ein Kapitel für das Lehrbuch: wie man Moonballer auseinander nimmt wie ein IKEA Regal. Unbeeindruckt nimmt sie die Bälle früh, rückt im richtigen Moment nach und dominiert mit starkem Aufschlag. Klares 6:3 6:2.
An Position drei spielt Jana gegen ihre Freundin Sara Hamzic. Immer komisch, gegen eine Freundin zu spielen, besonders, wenn die auch Linkshänderin ist und den gleichen Spielstil pflegt, quasi Spiegelbild auf der anderen Seite vom Netz. Nach 2 Stunden knappe Niederlage im MTB. So steht es 1:4 für Buchschlag.
Letztes Einzel läuft: Sthephany gegen Lena Beuing. Bekannt dafür, entweder klar zu gewinnen oder aufzugeben. Deshalb soll der Verein in ihren Vertrag geschrieben haben. Aufgeben ist keine Option, dann keine Kohle – so das Gerücht. Gegen Sthephany folgendes Problem: Wenn du schnell gewinnen willst, nicht die richtige Adresse. Stephanie läuft links rechts, holt die unglaublichsten Bälle, spielt sie entweder hoch lang oder giftig kurz zurück. Die Ballwechsel werden immer länger und bei angenehmen 30° fängt Lena Mitte 2. Satz an, schwerer zu atmen und die Pausen zwischen den Ballwechsel zu verlängern, wie du das sonst nur von den Herren 60 kennst. Sind langsam im Text überrepräsentiert, die Herren 60. Aber nach eineinhalb Stunden Krämpfe kriegen? Kommt da nicht vor, bei Lena schon. Sie macht den sterbenden Schwan, vielleicht ein Versuch, Sthephany rauszubringen? Sthephany ist das wurscht und sie gewinnt 6:36: 2.. So steht es 2:4 nach den Einzeln.
Zeitgleich steht es bei den Herrn 3:3. Alec Beckley hat in der Woche über bei einem W 15 Turnier schon mal gegen seinen Gegner trainiert. Da ist er nach drei Sätzen als Verlierer vom Platz gegangen. Aber Alec bei einem Heimspiel im Tec ist natürlich ein anderer Spieler. Er lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen und schickt ihn in zwei klaren Sätzen vom Platz. Thando macht das gefährlichste was du im ersten Satz machen kannst. 6:0, der Gegner in der Ehre verletzt und will es wissen, gewinnt knapp den zweiten Satz. Im Match Tiebreak Thando stark mit 10:6, der erste Heimsieg.
An Position 4 ein solider Auftritt von Elias, der Mats Egbring mit 6:3 6.3 schlägt. Die anderen Einzel von Cedric, Maxi und Lavlesh gehen alle verloren, besonders Lavlesh hätten einen Brustlöser gewünscht, der kommt dann eben später.
In Buchschlag gehen die Zuschauer langsam nach Hause, denn was soll bei :2 noch schief gehen. Etwas vorschnell. Jan klügelt mit den Mädels unter seinem Glücksbaum eine geniale Aufstellung aus. Im 1. Doppel Gina und Sthephany gegen die stöhnende Argentinierin und die Italienerin. Im 3. Doppel die im Einzel knapp unterlegen Charlotte und Jana auf Rachefeldzug, legen los wie die Feuerwehr und holen schnell den ersten Punkt. Im 1. Doppel sieht es nicht gut aus, 1:4, die wilde Argentinierin hat ihr Visier auf Sthephany eingestellt und schießt bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre Kanonen auf sie ab. Dann hat sich Sthephany darauf eingestellt und pflückt die Kanonen wie Kirschen vom Baum, blockt alles ab, was Gina schwer beeindruckt. Das Spiel kippt langsam, erster Satz noch 6:4 für den TEC. Im 2 Doppel bei Rebecca und Tamara geht es in den Tiebreak. Satzball Buchschlag, eigener Aufschlag, nicht immer ein Vorteil: der Doppelfehler tut uns gut und die Mädels holen den ersten Satz mit 7:6. Danach rollt der Zug ins Glück und beide Doppel zeihen auch den 2 Satz.
Zeitgleich verfolgen wir über die TEC App, wie die Herren nach schnellem Sieg von Alec und Thando und Niederlage von Leif und Marco im entscheidenden Doppel stehen. Elias und Cedric eiskalt 6:2 und 7:6. Und die Herren 60 trinken immer noch Chablis.
Heute geht es weiter bei den Damen zu Hause gegen Kronberg und bei den Herren auswärts in Bad Homburg.
